AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Vertragsbedingungen für den kostenlosen Fallcheck und kostenpflichtige Unterstützungsleistungen von BetrugsKompass.
Stand: 24. August 2026
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Leistungen von BetrugsKompass, Rafael Neuner, Längenfeldweg 20, 82418 Murnau am Staffelsee, Deutschland. Kontaktmöglichkeiten bestehen über das Kontaktformular, die im Impressum genannten Kontaktdaten und per E-Mail an kontakt@betrugskompass.de.
1. Geltungsbereich, Kundenkreis und Vertragssprache
Diese AGB gelten für alle Anfragen, Terminbuchungen, kostenlosen Erstgespräche, Angebote, kostenpflichtigen Leistungen und sonstigen Vertragsbeziehungen zwischen BetrugsKompass und seinen Kundinnen und Kunden, soweit nicht im Einzelfall ausdrücklich etwas Abweichendes in Textform vereinbart wird.
Kunden im Sinne dieser AGB sind Verbraucher und Unternehmer. Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können. Unternehmer ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss des Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.
Vertragssprache ist Deutsch. Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, BetrugsKompass stimmt ihrer Geltung ausdrücklich in Textform zu.
2. Anbieter, rechtliche Einordnung und Umsatzsteuer
Anbieter der Leistungen ist Rafael Neuner unter der Marke BetrugsKompass. BetrugsKompass wendet die Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG an. Rechnungen enthalten daher keinen gesonderten Umsatzsteuerausweis, soweit sich der steuerliche Status nicht ändert oder im konkreten Angebot nichts anderes angegeben wird.
BetrugsKompass erbringt technische, organisatorische und praktische Unterstützungsleistungen im Zusammenhang mit Online-Betrugsfällen. Eine Zulassung als Rechtsanwaltskanzlei, Steuerberatung, Finanzdienstleister, Versicherungsvermittler oder Ermittlungsunternehmen besteht nicht.
3. Kostenloser Fallcheck und Erstgespräch
Der kostenlose Fallcheck beziehungsweise ein kostenloses Erstgespräch dient ausschließlich der ersten Orientierung. In diesem Rahmen können insbesondere der geschilderte Sachverhalt, betroffene Konten oder Geräte, Zahlungswege, bisherige Schritte und mögliche nächste praktische Schritte eingeordnet werden.
Der kostenlose Fallcheck ist keine vollständige Analyse, keine Rechtsberatung und keine Garantie, dass ein kostenpflichtiges Angebot erstellt oder ein Fall übernommen wird. Aus dem kostenlosen Fallcheck entsteht kein Anspruch auf bestimmte Empfehlungen, Ergebnisse, Reaktionszeiten oder weitergehende Leistungen.
4. Kostenpflichtige Leistungen
Kostenpflichtige Leistungen werden ausschließlich auf Grundlage eines individuellen Angebots erbracht. Dieses Angebot kann per E-Mail oder auf vergleichbarem Weg in Textform übermittelt werden und kann bereits einen Stripe-Zahlungslink enthalten. Es enthält in der Regel den Leistungsumfang, den Preis, die Zahlungsweise, etwaige Voraussetzungen der Mitwirkung, den voraussichtlichen Beginn, Kriterien für die vollständige Leistungserbringung und Hinweise zum Widerrufsrecht. Soll bei Verbrauchern vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist mit der Leistung begonnen werden, enthält das Angebot, der Stripe-Checkout, eine gesonderte Erklärung oder eine Kombination daraus außerdem die hierfür erforderliche ausdrückliche Zustimmung beziehungsweise das ausdrückliche Verlangen des Verbrauchers sowie die Bestätigung der gesetzlichen Folgen für Widerrufsrecht und Wertersatz.
Je nach Angebot können insbesondere folgende Leistungen Gegenstand des Vertrags sein:
- erste Einordnung von Online-Betrugsfällen anhand der vom Kunden übermittelten Informationen
- strukturierte Aufarbeitung von Kontaktwegen, Zahlungswegen, Konten, Geräten, Belegen, Nachrichten und zeitlichen Abläufen
- praktische Empfehlungen zur Absicherung betroffener Konten, Geräte, Kommunikationswege und Zahlungszugänge
- Erstellung von Übersichten, Checklisten, Zusammenfassungen oder sonstigen Arbeitsergebnissen, soweit dies im Angebot vereinbart ist
- Durchführung von Terminen und Abstimmungen per E-Mail, Telefon, Google Meet oder vergleichbaren Fernkommunikationsmitteln
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich vorrangig aus dem jeweiligen Angebot. Angaben auf der Website beschreiben typische Leistungsbilder und ersetzen nicht die individuelle Leistungsvereinbarung.
5. Nicht geschuldete Leistungen und Leistungsgrenzen
Nicht Gegenstand der Leistungen sind, soweit nicht ausdrücklich und wirksam etwas anderes vereinbart wird:
- Rechtsberatung, anwaltliche Prüfung, Vertretung gegenüber Dritten oder Erstellung rechtsverbindlicher Schriftsätze
- Steuerberatung, Anlageberatung, Finanzdienstleistungen, Versicherungsberatung oder Kreditberatung
- Garantien für Rückzahlungen, Rückbuchungen, Strafverfolgung, Sperrung fremder Konten, Wiederbeschaffung von Kryptowerten oder sonstige Ergebnisse Dritter
- Entgegennahme, Verwahrung, Verwaltung oder Weiterleitung von Kundengeldern, Kryptowerten, Wallets, Private Keys, Seed Phrases oder sonstigen Vermögenswerten
- gerichtsfeste IT-Forensik, Sachverständigengutachten oder Beweissicherung nach forensischen Standards, sofern dies nicht ausdrücklich gesondert vereinbart wird
- Zugriff auf fremde Systeme, Umgehung technischer Schutzmaßnahmen, Social Engineering, Hacking oder sonstige rechtswidrige Handlungen
Hinweise zu Banken, Zahlungsdienstleistern, Plattformen, Versicherungen, Polizei, Behörden oder rechtlichen Möglichkeiten erfolgen ausschließlich als praktische Orientierung. Sie ersetzen keine Prüfung durch eine fachlich zuständige Stelle, insbesondere keine anwaltliche Beratung.
6. Vertragsschluss, Vertragstext und Zahlungslink
Die Darstellung von Leistungen auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot auf Abschluss eines kostenpflichtigen Vertrags dar. Ein kostenpflichtiger Vertrag kommt erst zustande, wenn BetrugsKompass dem Kunden ein individuelles Angebot in Textform übermittelt und der Kunde dieses Angebot annimmt. Die Annahme kann ausdrücklich in Textform erfolgen, insbesondere per E-Mail. Wenn das Angebot dies vorsieht, kann die Annahme auch dadurch erfolgen, dass der Kunde den im Angebot enthaltenen Stripe-Zahlungslink nutzt, die im Checkout angezeigte Pflicht-Checkbox mit der Formulierung „Ich stimme den Nutzungsbedingungen und der Datenschutzerklärung von BetrugsKompass zu.“ bestätigt und den Button Zahlen anklickt oder antippt. Eine bloße Anfrage, ein kostenloser Fallcheck, eine Terminbuchung oder das Ausfüllen eines Formulars begründet noch keinen kostenpflichtigen Vertrag.
Ein Stripe-Zahlungslink kann zusammen mit dem individuellen Angebot oder nach separater Annahme des Angebots bereitgestellt werden. Der Checkout kann eine von Stripe bereitgestellte Pflicht-Checkbox enthalten, in der die AGB als Nutzungsbedingungen und die Datenschutzerklärung von BetrugsKompass verlinkt sind. Der in Stripe als „Nutzungsbedingungen“ bezeichnete Link verweist auf diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Außerdem können das Angebot, der Checkout oder eine gesonderte Erklärung Bestätigungen zu Widerrufsbelehrung, Leistungsbeginn vor Ablauf der Widerrufsfrist und Wertersatz enthalten. Der Kunde soll den Zahlungslink nur nutzen und den Button Zahlen nur anklicken oder antippen, wenn er das konkrete Angebot annehmen und die kostenpflichtige Leistung verbindlich beauftragen möchte. Ohne wirksames Angebot, wirksame Annahme und die im Angebot vorgesehene Zahlung besteht kein Anspruch auf Leistungserbringung.
Der Vertragstext wird von BetrugsKompass nicht in einem öffentlich abrufbaren Kundenkonto gespeichert. Das Angebot, diese AGB, die Datenschutzhinweise und sonstige Vertragsinformationen werden dem Kunden in Textform oder über dauerhaft abrufbare Links zur Verfügung gestellt. Der Kunde sollte diese Unterlagen für die eigene Dokumentation speichern.
7. Preise, Fälligkeit, Rechnung und Zahlungsverzug
Für typische Standardfälle kann eine Standard-Aufarbeitung zum Festpreis von 149,99 Euro angeboten werden. Im Stripe-Checkout kann diese Leistung insbesondere als BetrugsKompass Standard-Aufarbeitung angezeigt werden. Der Preis ist ein Endpreis. Aufgrund der Anwendung der Kleinunternehmerregelung gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
Bei umfangreicheren oder atypischen Fällen, insbesondere bei mehreren betroffenen Personen, mehreren Geräten, vielen Konten, mehreren Zahlungswegen, umfangreichen Unterlagen oder besonderer technischer Komplexität, erstellt BetrugsKompass ein individuelles Angebot oder lehnt die Bearbeitung ab.
Die Vergütung ist, soweit im Angebot nichts anderes bestimmt ist, mit Annahme des Angebots und vor Beginn der kostenpflichtigen Leistung fällig. Erfolgt die Annahme über einen Stripe-Zahlungslink, wird die Vergütung mit Anklicken oder Antippen des Buttons Zahlen und erfolgreichem Abschluss des Checkouts fällig und zugleich bezahlt. Eine Rechnung wird nach Zahlung oder nach Leistungserbringung in Textform bereitgestellt.
Gerät der Kunde in Zahlungsverzug, gelten die gesetzlichen Vorschriften. BetrugsKompass ist berechtigt, noch nicht begonnene oder noch nicht abgeschlossene Leistungen bis zum Ausgleich offener Forderungen zurückzuhalten, soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Vorschriften entgegenstehen.
8. Leistungsbeginn, Fristen und Termine
Die kostenpflichtige Leistung beginnt grundsätzlich erst nach Zahlungseingang und nach Vorliegen der für den jeweiligen Fall erforderlichen Informationen. Termine und Bearbeitungszeiträume sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich bezeichnet werden.
Gegenüber Verbrauchern beginnt BetrugsKompass vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist nur dann mit der kostenpflichtigen Leistung, wenn der Verbraucher ausdrücklich verlangt oder zustimmt, dass mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist begonnen wird, und zugleich bestätigt, dass ihm die gesetzlichen Folgen für das Widerrufsrecht bekannt sind. Dazu gehört insbesondere, dass bei einem Widerruf Wertersatz für bis dahin erbrachte Leistungen geschuldet sein kann, der Rückzahlungsanspruch deshalb ab Leistungsbeginn wirtschaftlich auf den noch nicht erbrachten Teil beschränkt sein kann, und dass das Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlöschen kann.
Die vereinbarte Leistung ist vollständig erbracht, wenn die im Angebot vereinbarte Fallaufarbeitung, Falldokumentation, Zusammenfassung, Checkliste, Beratung oder sonstige Leistung bereitgestellt beziehungsweise durchgeführt wurde. Soweit das Angebot eine Dokumentation, Zusammenfassung, Checkliste, Fallübersicht oder vergleichbare Unterlage vorsieht, gilt die Dienstleistung mit Versand, Übergabe, Upload oder sonstiger Bereitstellung dieser Dokumentation als vollständig erbracht. Eine vollständige Leistungserbringung kann auch innerhalb der Widerrufsfrist erfolgen, wenn der Verbraucher den vorzeitigen Leistungsbeginn ausdrücklich verlangt oder diesem zugestimmt und die gesetzlichen Folgen bestätigt hat. Nach vollständiger Leistungserbringung besteht kein Anspruch auf laufende Überwachung, wiederholte Neubewertung, nachträgliche Erweiterung des Leistungsumfangs oder weitere Betreuung, soweit dies nicht ausdrücklich neu vereinbart wird. Gesetzliche Rechte wegen mangelhafter Leistung bleiben unberührt.
Kostenlose und kostenpflichtige Termine sollen pünktlich wahrgenommen werden. Kann ein Termin nicht stattfinden, soll der Kunde BetrugsKompass möglichst frühzeitig informieren. Bei wiederholter Nichtwahrnehmung kostenloser Termine ohne rechtzeitige Absage kann BetrugsKompass weitere kostenlose Termine ablehnen.
9. Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, die für die Leistung erforderlichen Informationen wahrheitsgemäß, vollständig und rechtzeitig bereitzustellen. Hierzu können insbesondere Angaben zum Ablauf des Betrugsfalls, zu Zahlungswegen, Plattformen, betroffenen Konten oder Geräten, Kontaktwegen, bisherigen Sicherungsmaßnahmen und vorhandenen Belegen gehören.
Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, Zugänge, Konten, Geräte und Zahlungswege zu sperren, zu sichern oder gegenüber Dritten zu melden, soweit sofortiges Handeln erforderlich ist. BetrugsKompass ersetzt keine Notfallmeldung bei Banken, Zahlungsdienstleistern, Plattformen, Mobilfunkanbietern, Versicherungen, Polizei oder sonstigen Behörden.
Der Kunde darf BetrugsKompass keine Passwörter, PINs, TANs, Seed Phrases, Private Keys, Backup-Codes, vollständige Kartendaten, Sicherheitscodes oder vergleichbare Geheimnisse übermitteln. Werden solche Informationen dennoch übermittelt, darf BetrugsKompass sie löschen, unkenntlich machen oder unbeantwortet lassen, soweit keine gesetzlichen Pflichten entgegenstehen.
Der Kunde stellt sicher, dass er zur Übermittlung der bereitgestellten Informationen, Dokumente, Screenshots und sonstigen Daten berechtigt ist. Daten Dritter dürfen nur übermittelt werden, soweit dies für die Bearbeitung erforderlich und rechtlich zulässig ist.
10. Remote-Kommunikation und Bildschirmfreigabe
Leistungen werden regelmäßig remote erbracht. Kommunikation kann insbesondere per E-Mail, Telefon, Google Meet, Google Calendar, Google Voice oder vergleichbaren Diensten erfolgen.
Eine Bildschirmfreigabe erfolgt freiwillig und kann jederzeit beendet werden. Vor einer Bildschirmfreigabe soll der Kunde nicht benötigte Fenster, private Chats, Passwortmanager, Banking-Ansichten, persönliche Dokumente und sonstige vertrauliche Inhalte schließen oder ausblenden. Eine Aufzeichnung von Gesprächen oder Remote-Sitzungen erfolgt nur nach vorheriger ausdrücklicher Vereinbarung.
11. Keine Erfolgszusage
Die Bearbeitung von Online-Betrugsfällen hängt von zahlreichen Umständen ab, auf die BetrugsKompass keinen Einfluss hat. Dazu gehören insbesondere Entscheidungen von Banken, Zahlungsdienstleistern, Plattformbetreibern, Telekommunikationsanbietern, Versicherungen, Strafverfolgungsbehörden und sonstigen Dritten.
BetrugsKompass schuldet deshalb keinen bestimmten wirtschaftlichen, rechtlichen, technischen oder behördlichen Erfolg. Insbesondere wird keine Rückzahlung verlorener Gelder, keine Wiedererlangung von Kryptowerten, keine Sperrung fremder Konten, keine Identifizierung von Tätern und keine Wiederherstellung kompromittierter Konten garantiert.
BetrugsKompass nimmt keine Kundengelder, Kryptowerte, Wallets, Private Keys, Seed Phrases oder sonstigen Vermögenswerte entgegen, verwahrt oder verwaltet diese nicht und führt keine Zahlungen, Rückholungen, Auszahlungen, Transaktionen oder Weiterleitungen für Kunden aus.
12. Arbeitsergebnisse und Nutzungsrechte
Soweit BetrugsKompass Berichte, Übersichten, Checklisten, Empfehlungen oder sonstige Arbeitsergebnisse erstellt, erhält der Kunde daran ein einfaches, nicht ausschließliches, zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht für den eigenen Fall. Der Kunde darf die Arbeitsergebnisse an unmittelbar beteiligte Stellen weitergeben, etwa an Banken, Plattformen, Versicherungen, Polizei, Behörden oder Rechtsberatung.
Eine Veröffentlichung, entgeltliche Weitergabe, Bearbeitung zu fremden Zwecken oder sonstige kommerzielle Verwertung der Arbeitsergebnisse ist nur mit vorheriger Zustimmung von BetrugsKompass zulässig, soweit keine zwingenden Rechte des Kunden entgegenstehen.
13. Vertraulichkeit
BetrugsKompass behandelt Fallinformationen vertraulich. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Vertragsdurchführung erforderlich ist, der Kunde dies veranlasst oder wünscht, eine gesetzliche Pflicht besteht oder die Weitergabe zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Ansprüchen erforderlich ist.
14. Widerrufsbelehrung für Verbraucher
Widerrufsrecht
Verbraucher haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um das Widerrufsrecht auszuüben, muss der Verbraucher BetrugsKompass, Rafael Neuner, Längenfeldweg 20, 82418 Murnau am Staffelsee, Deutschland, E-Mail: kontakt@betrugskompass.de, mittels einer eindeutigen Erklärung über den Entschluss informieren, diesen Vertrag zu widerrufen. Dafür kann das unten stehende Muster-Widerrufsformular verwendet werden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist abgesendet wird.
Folgen des Widerrufs
Wenn der Verbraucher diesen Vertrag widerruft, hat BetrugsKompass alle Zahlungen, die BetrugsKompass vom Verbraucher erhalten hat, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über den Widerruf dieses Vertrags bei BetrugsKompass eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwendet BetrugsKompass dasselbe Zahlungsmittel, das der Verbraucher bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt hat, es sei denn, es wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart. Wegen der Rückzahlung werden keine Entgelte berechnet.
Hat der Verbraucher ausdrücklich verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, und wurde er ordnungsgemäß über sein Widerrufsrecht und die Wertersatzpflicht informiert, so hat der Verbraucher BetrugsKompass einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem der Verbraucher BetrugsKompass von der Ausübung des Widerrufsrechts unterrichtet, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht. Ab Beginn der beauftragten Leistung besteht ein Rückzahlungsanspruch im Widerrufsfall daher nur noch abzüglich des gesetzlich geschuldeten Wertersatzes. Grundlage der Berechnung ist der vereinbarte Gesamtpreis, soweit gesetzlich nichts anderes zwingend gilt.
Das Widerrufsrecht kann bei Verträgen über die Erbringung kostenpflichtiger Dienstleistungen mit vollständiger Vertragserfüllung erlöschen, wenn der Verbraucher vor Beginn der Leistung ausdrücklich zugestimmt hat, dass BetrugsKompass mit der Leistung vor Ablauf der Widerrufsfrist beginnt, und der Verbraucher seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung erlischt. Ist die vereinbarte Leistung unter diesen Voraussetzungen vollständig erbracht, besteht kein Anspruch auf Rückzahlung aufgrund eines später erklärten Widerrufs; gesetzliche Rechte wegen mangelhafter Leistung bleiben unberührt.
Soll die Bearbeitung eines Falls kurzfristig beginnen, holt BetrugsKompass die hierfür erforderlichen Erklärungen vor Leistungsbeginn über das Angebot, den Checkout, per E-Mail oder auf anderem dauerhaft dokumentierbarem Weg ein. Ohne diese ausdrückliche Zustimmung beziehungsweise ohne das ausdrückliche Verlangen und die erforderliche Bestätigung beginnt die kostenpflichtige Leistung gegenüber Verbrauchern grundsätzlich erst nach Ablauf der Widerrufsfrist oder nach gesonderter Vereinbarung.
Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie folgendes Formular verwenden:
An BetrugsKompass, Rafael Neuner, Längenfeldweg 20, 82418 Murnau am Staffelsee, Deutschland
E-Mail: kontakt@betrugskompass.de
Hiermit widerrufe ich den von mir abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
[Dienstleistung eintragen]
Bestellt am: [Datum]
Name der Verbraucherin/des Verbrauchers: [Name]
Anschrift der Verbraucherin/des Verbrauchers: [Anschrift]
Datum: [Datum]
15. Mängelrechte und Korrekturen
Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte. Diese beziehen sich auf den konkret vereinbarten Leistungsumfang. Offensichtliche Unrichtigkeiten in Arbeitsergebnissen soll der Kunde zeitnah mitteilen, damit BetrugsKompass diese prüfen und, soweit berechtigt, berichtigen kann.
Eine Korrektur begründet keinen Anspruch auf eine kostenlose Erweiterung des Auftrags, eine erneute Gesamtprüfung, fortlaufende Betreuung, Überwachung künftiger Entwicklungen oder Bearbeitung nachträglich neu auftretender Sachverhalte, soweit dies nicht ausdrücklich neu vereinbart wird.
16. Haftung
BetrugsKompass haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie in allen Fällen zwingender gesetzlicher Haftung.
Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet BetrugsKompass nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht. Eine wesentliche Vertragspflicht ist eine Pflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Im Übrigen ist die Haftung bei einfacher Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten gesetzlicher Vertreter, Erfüllungsgehilfen und sonstiger Hilfspersonen von BetrugsKompass.
BetrugsKompass haftet nicht für Entscheidungen, Verfügbarkeit, Reaktionszeiten, Sicherheitsmaßnahmen oder Ergebnisse von Banken, Zahlungsdienstleistern, Plattformen, Telekommunikationsanbietern, Versicherungen, Behörden, Rechtsberatern oder sonstigen Dritten.
17. Datenschutz
Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung. Der Kunde ist gehalten, nur solche personenbezogenen Daten und Unterlagen zu übermitteln, die für die jeweilige Anfrage oder Leistung erforderlich sind.
18. Streitbeilegung
BetrugsKompass ist weder verpflichtet noch bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Die Europäische Online-Streitbeilegungsplattform wurde zum 20. Juli 2025 eingestellt.
19. Änderungen dieser AGB
BetrugsKompass kann diese AGB mit Wirkung für die Zukunft ändern. Für bereits geschlossene Verträge gilt die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses einbezogene Fassung, soweit nicht ausdrücklich eine andere Vereinbarung getroffen wird.
20. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz zwingender Bestimmungen des Staates entzogen wird, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus oder im Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis der Sitz von BetrugsKompass, soweit gesetzlich zulässig. Gesetzliche ausschließliche Gerichtsstände bleiben unberührt.
21. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle unwirksamer Bestimmungen treten die gesetzlichen Vorschriften.